Merkmale der verschiedenen Rotfussröhrlinge.
Es gibt mehrere Arten aus der Gattung Rotfussröhrlinge.
Es sind zwar alle Varietäten essbar, aber ich persönlich sammle nur den Herbst Rotfussröhrling.
Der Herbst Rotfussröhrling ist dicker und kräftiger als die anderen, auch weniger mit Maden befallen.
Für mich hat der Rotfussröhrling nur die Qualität für einen Mischpilz.
Persönlich würde ich diesen nie alleine für ein Gericht verwenden, höchsten bei einem Wildgericht ein paar in die Sauce wegen seines säuerlichen Geschmacks.
Was bei allen gilt:
Wenn man den Hut mit zwei Fingern leicht zusammendrücken kann, ist der Pilz nicht mehr brauchbar. Was bei fast allen etwas älteren Exemplaren ausser beim Herbstrotfuss der Fall ist.
Aufgepasst wegen Schimmelbefall, denn einige Schimmelpilzarten wie der
Wobei der Schimmelbefall nicht immer so offensichtlich ist, sondern meistens bei den Röhren fast unscheinbar.
sind GEFÄHRLICH GIFTIG!
Wobei der Schimmelbefall nicht immer so offensichtlich ist, sondern meistens bei den Röhren fast unscheinbar.
Deshalb bei Rotfussröhrlingen immer die Röhren kontrollieren.

Die wichtigsten Erkennungszeichen von Rotfussröhrlingen:
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Beim Rotfussröhrling reißt die Huthaut im Alter auf, weil das darunterliegende Fleisch schneller wächst als die Huthaut selbst.
Dadurch entsteht eine charakteristische felderige, rissige Struktur, unter der das rötliche Hutfleisch sichtbar wird.
Ursache:
- Wachstumsbedingter Spannungsverlust: Der Hut wächst und dehnt sich aus, während die trockene, samtige Huthaut (im Gegensatz zu schmierigen Pilzhüten) weniger elastisch ist und nicht im gleichen Tempo mitwächst. Sie reißt daher auf.
- Trockenheit: Bei trockener Witterung verliert die Huthaut schneller an Feuchtigkeit und Elastizität, wodurch die felderigen Risse noch deutlicher und schneller entstehen.
- Wassereinlagerung: Nach starken Regenschauern saugt sich das Hutfleisch voll und quillt auf, was die straffe Huthaut ebenfalls zum Platzen bringt.
- Die Röhren sind gelblich und im Alter olivgelblich, aber niemals rot!
- Der Hut ist matt und filzig und bei Schneckenfrass unter der Huthaut rötlich.
- Stiel im unteren Abschnitt meistenes mit roten Flöckchen besetzt, kann aber auch ganz ohne rotanteil sein und nie mit Netzzeichnung.
- Unter der Huthaut existiert immer eine Rotfärbung, wie eine Art Grundfarbe. Diese wird bei Verletzungen des Hutes sichtbar, oder beim Querschnitt sieht man immer eine leichte rote Schicht unter der Huthaut.
Gemeiner Rotfußröhrling
XEROCOMELLUS CHRYSENTERON
Essbar

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Geschmacklich ist er eher minderwertig mit einem leicht säuerlichen Geschmack.
Höchstens als Mischpilz brauchbar, aber auch das eher weniger, da er auch meistens sehr schnell matschig und schwammig wird. - Der Hut ist bräunlich und bei dieser Rotfussart auch oft aufgerissen.
- Das Fleisch ist gelblich, aber niemals so gelb wie beim Herbstrotfuss und manchmal auch blau verfärbend.
- Der Stiel ist zur Basis hin mit rötlich Punkten und/oder rötlichen Flocken bedeckt.
- Zu finden ist er im Mischwald vom Frühsommer bis in den Herbst.
Herbstrotfussröhrling
XEROCOMELLUS PRUINATUS
Essbar

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Geschmacklich ist es der beste Rotfussröhrling mit einem leicht säuerlichen Geschmack.
Trotzdem nur als Mischpilz brauchbar. - Der Hut ist meistens sehr dunkel, von bräunlich bis schwärzlich.
- Das Fleisch ist gegenüber den anderen Rotfussarten sehr gelb und fest.
- Manchmal blau färbend, mehr oder weniger rötend, besonders starke Gelbfärbung.
- Im Gegensatz zu den anderen Rotfussarten ist der Herbstrotfuss robuster gebaut.
- Der Stiel ist meistens dicker als bei den anderen und im Gegensatz zum Gemeinen Rotfussröhrling nur gelb oder mit wenig Rot an der Stielbasis.
- Zu finden ist er im Mischwald vom Frühsommer bis in den Herbst.
Falscher Rotfussröhrling
XEROCOMELLUS POROSPORUS
Essbar

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Geschmacklich ist er eher minderwertig mit einem leicht säuerlichen Geschmack.
Höchstens als Mischpilz brauchbar, aber auch das eher weniger, da er auch meistens sehr schnell matschig und schwammig wird. - Der Hut ist bräunlich, wobei die Rotfärbung zwischen der Huthaut und dem darunterliegenden Fleisch ist nicht ganz so ausgeprägt wie bei anderen Rotfussarten
- Das Fleisch ist gelblich, aber niemals so gelb wie beim Herbstrotfuss und manchmal auch blau verfärbend.
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Der Stiel ist gelblich, weissgrau oder graugelb.
Meist totales Fehlen von Rotfärbung am Stiel, dafür zur Basis hin grauschwarze Verfärbung. - Zu finden ist er im Mischwald vom Frühsommer bis in den Herbst, aber eher selten zu finden.
Es gibt auch noch den Starkblauenden- und den Rotfleischigen Rotfussröhrling, aber die sind noch seltener als der Falsche Rotfussröhrling.
Wie die Namen sagen, wird der eine stark blau beim Durchschneiden und der andere rot.
Wie die Namen sagen, wird der eine stark blau beim Durchschneiden und der andere rot.