03. März 2026
Schwere Symptome Morcheln
Dieses Jahr wurde der Text zu möglichen Vergiftungssyndromen nach dem Genuss von Morcheln im Leitfaden für Pilzkontrolleure aktualisiert. Grund für die Anpassung sind schwere Magen-Darm-Symptome nach Morchelgenuss. In seltenen Fällen sind derartige Beschwerden auch in der Schweiz aufgetreten - bisher ausschliesslich nach dem Verzehr nicht ausreichend gekochter Morcheln aus dem Handel. Tox Info hat die Informationen auf ihrer Website entsprechend angepasst: Siehe Toxinfo
Da es sich nicht um unkontrolliertes Sammelgut handelt, werden keine Notfallpilzexperten zu Rate gezogen; Tox Info Suisse arbeitet direkt mit den Spitälern zusammen. Dennoch ist es wichtig, dass die Pilzkontrollpersonen über die selten auftretenden, schweren Verläufe informiert sind. Der Grund für die akuten, schweren Verläufe ist bislang nicht bekannt. In den betroffenen Ländern (Europa, Nordamerika) wird derzeit nach möglichen Ursachen gesucht.
Da es sich nicht um unkontrolliertes Sammelgut handelt, werden keine Notfallpilzexperten zu Rate gezogen; Tox Info Suisse arbeitet direkt mit den Spitälern zusammen. Dennoch ist es wichtig, dass die Pilzkontrollpersonen über die selten auftretenden, schweren Verläufe informiert sind. Der Grund für die akuten, schweren Verläufe ist bislang nicht bekannt. In den betroffenen Ländern (Europa, Nordamerika) wird derzeit nach möglichen Ursachen gesucht.
28. Februar 2026
Erste Suche nach Morcheln!
Obwohl es noch etwas zu früh ist, normalerweise gehe ich erst so ab Mitte März das erste Mal nachschauen. Da aber die Tagestemperaturen sehr hoch waren, wollte ich trotzdem mal sehen, ob sich schon etwas zeigt. Aber leider war noch keine Babymorchel zu sehen, dürfte an den tiefen Temperaturen in der Nacht liegen. Was aber nicht heisst, dass an anderen Plätzen, vor allem in Stadtnähe und geschützter Lage, nicht doch schon was zu finden ist. Auch wenn ich nichts gefunden habe, war es schön, endlich wieder im Wald zu sein. So konnte ich kontrollieren, wie die Plätze aussehen, falls da Waldarbeiten stattfanden.
29. Januar 2026
Rückgang der Speisemorcheln
In den letzten Jahren habe ich in meinem bevorzugten Speisemorchelgebiet immer weniger gefunden. Es gibt mehrere Gründe, warum das so ist, aber gerade heute, als ich auf einer Erkundungstour war, konnte ich sehen, warum das so ist. Immer anfangs des Jahres gehe ich meine Gebiete ab, um zu sehen, was sich verändert hat. So konnte ich heute feststellen, dass in der Zwischenzeit noch mehr Bäume einfach umgefallen sind. Vor allem waren es natürlich Eschen, aber das ist nicht der einzige Grund. Auch nicht, dass es inzwischen mehr Sammler als Morcheln gibt. Der hauptsächliche Grund ist aus meiner Sicht die Veränderung des Bodens, durch das viele alte Holz, welches liegen bleibt und dadurch auch zur Versauerung des Bodens beiträgt.
25. Januar 2026
Die Uhr tickt
Hallo liebe Pilzfreunde Vielleicht geht es euch wie mir, langsam fängt es wieder zu kribbeln an. Die neue Pilzsaison steht vor der Tür, okay, wer Winterpilze sammelt, für den nicht. Ich persönlich finde es immer wieder schön, mal eine Pause zu machen. Umso mehr freue ich mich dann auf die Morchelsaison, welche für mich je nach Wetter im März beginnt. Wobei es auch schon Jahre gab, in denen ich im Februar schon unterwegs war. Die ersten Male sicher noch zum Sammeln, sondern einfach nur schauen, was so kommt. Ich werde euch sicher, sobald ich die ersten Morcheln finde, Bescheid geben.
07. Dezember 2025
Rückblick 2025
Das Pilzjahr 2025 war aus meiner Sicht, eher ein schlechtes Jahr. Aber vor allem sehr widersprüchlich: Es gab Plätze mit gutem Pilzwachstum, aber ich hatte auch Plätze, welche sonst immer hervorragend waren, wo das Wachstum eher spärlich war. Aber auch das plötzliche Saisonende der Röhrlinge am 10. Oktober, weshalb ich einige Kurse absagen musste. Was Steinpilze anbelangt, war vor allem das Wachstum der Sommersteinpilze gross, welche in den letzten Jahren eher wenige zu finden waren. Nun hoffe ich auf ein gutes Pilzjahr 2026.