Blog: Berichte und Eindrücke
16. Juni 2026
Auch keine Pfifferlinge in der Höhe
Heute im Schallenberg auf 1000m im Mischwald war ausser einem alten Hexenröhrling nichts zu finden. Eigentlich hatte ich auf Pfifferlinge gehofft. Keine Pilze, aber dafür ein Anblick zum Heulen. Mehr als die Hälfte meiner besten Pfifferlingplätze zerstört.
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15. Juni 2026
Immer noch keine Sommersteinpilze
Heute Bern-Mittelland 450m Laubwald unterwegs, aber nicht ein Pilz war zu sehen.
07. Juni 2026
Letzte Runde vor Ferien
Liebe Pilzfreunde! Heute habe ich nochmals eine letzte Runde gemacht, bevor ich in meine Ferien fahre. Leider konnte ich nicht mal die Spitze eines Pilzes ausmachen, wie auf dem Bild sah es überall in meinen Gebieten aus. Wobei ich vor allem in Laubwäldern unterwegs war, in der Hoffnung, Sommersteinpilze oder Laubwald-Pfifferlinge zu finden. Ich hoffe, in 2 Wochen, wenn ich zurück bin, bessere Nachrichten für euch zu haben.
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05. Juni 2026
Wo bleiben die Sommersteinpilze
Eigentlich müssten jetzt langsam die Sommersteinpilze und auch Hexenröhrlinge wachsen. Ich habe erwartet, nach dem Regen die ersten Anzeichen für ein Kommen dieser Arten zu sehen. In früheren Jahren war meistens um diese Zeit der erste Sommersteinpilzschub. Es kann aber auch sein, dass die lange Trockenheit sich auch jetzt auf die Sommersteinpilze auswirkt. Ich hoffe, in 2 Wochen nach meinen Ferien Besseres berichten zu können.
28. Mai 2026
Wann geht es wieder los?
Momentan ist in meinen Gebieten nichts zu finden, alles viel zu trocken. Wie es in der Höhe aussieht, kann ich nicht sagen, da ich noch nicht in diesen Gebieten war. Es gibt Gebiete, wo anscheinend schon die ersten vereinzelten Sommersteinpilze wachsen. Zu dieser Jahreszeit wachsen üblicherweise die ersten Hexenröhrlinge, die sind aber auch noch eher selten. Hoffen wir auf Regen und dass dieser genug Feuchte in die Böden bringt, sodass es dann mit diesen Röhrlingen losgehen kann.
20. Mai 2026
Letzte Morchelsuche
Heute habe ich ein letztes Mal einen meiner besten Morchelplätze auf 1100 m ü. M. aufgesucht. Leider war weit und breit keine einzige Morchel zu finden. Eine kleine Hoffnung hatte ich noch nach dem Regen, der gefallen war. Aber dieses Jahr blieb dieser Platz völlig leer. Was darauf zurückzuführen ist, dass der April einfach zu trocken war und das nicht einfach mit etwas Regen auszugleichen ist. Es zeigt, dass die Trockenheit sich weit in der Pilzsaison hinein bemerkbar machen kann. Weshalb ich gespannt bin, wie es dieses Jahr mit den Sommersteinpilzen wird. Normalerweise fange ich Anfang Juni mit der Suche nach Sommersteinpilzen an.
12. Mai 2026
Morcheln im Schwarzwald
Ich war 4 Tage im Schwarzwald bei Triberg auf 800 bis 1000 Metern unterwegs. Obwohl eigentlich alles auf Morcheln hindeutete, sei es die Bodenbeschaffenheit, aber auch Pflanzen, konnte ich keine einzige Morchel finden. Leider war es auch dort im April ziemlich trocken, Zwar konnte ich keine Morcheln finden, aber dafür viele Frühjahrs-Giftlorcheln. Wie man auf den Bildern sehen kann, haben diese ziemliche Trockenschäden. Dafür kann ich meine Unterkunft nur empfehlen: Ferienwohnung Diese befand sich gleich beim Wald, sodass ich die Touren gleich von da aus starten konnte.
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03. Mai 2026
Ist die Morchelsaison vorbei?
Das ist eine gute Frage, die ich mir auch stelle, aber nicht mit einem eindeutigen Ja oder Nein beantworten kann. Sollte diese Woche endlich einmal Regen in meinen Gebieten fallen, ist es durchaus möglich, dass da nochmals was kommt im Flachland. Ab dem 8. Mai bin ich im Schwarzwald und werde mich da mal in einem höher gelegenen Gebiet umsehen. Am 12. Mai bin ich dann zurück und vielleicht wird es dann auch hier noch mal interessant in der Höhe ab 1000m. Habe in meiner History mal geschaut und fand heraus, dass einer meiner besten Funde am 23.5.19 auf 1100m war. Sollte also demnächst genügend Regen fallen, ist es durchaus noch möglich, Morcheln zu finden.
17. April 2026
Videos, die täuschen.
Viele schauen sich Videos über Pilzsuche und Funde auf Social Media an. Was da meist nicht gesagt wird, ist, wie lange man unterwegs war, bis man die Pilze gefunden hat. Denn die Videos zeigen nur, wenn man etwas findet, denn auch die Spezialisten gehen oft vergebens in den Wald, oder müssen lange suchen.
08. April 2026
Zu warm und zu trocken.
Am Mittwoch hatte ich eine Exkursion, welche aber zum Leidwesen aller nicht sehr erfolgreich war. Bis auf eine übriggebliebene Morchel war in einer 2-stündigen Suche nichts zu finden. Aus meiner Sicht einfach zu heiss und zu trocken. Jetzt hoffe ich auf Regen und vernünftige Temperaturen, ansonsten werde ich meine Suche dieses Jahr schon früher in die Höhe (>1000m) verlegen.
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Übriggebliebene Morchel
06. April 2026
Auf der Suche nach Frühjahrslorcheln.
Um meinen Kursteilnehmern auch mal den giftigen Doppelgänger der Morcheln zu zeigen, habe ich mich an der unteren Emme umgesehen. Aus früheren Exkursionen weiss ich, dass da immer mal Frühjahrslorcheln zu finden sind. Aber weder Lorcheln noch Morcheln waren zu finden, was mich nicht verwundert hat. Schon beim Betreten des Waldes merkte ich, wie trocken der Boden war.
05. April 2026
Noch keine Speisemorcheln in Sicht.
Heute auf 400 m im Auenwald unterwegs, auf der Suche nach Morcheln. Im Gegensatz zu den Spitzmorcheln, sind die Speisemorcheln oder artverwandte noch nicht vorhanden in meinen Gebieten. Hoffe aber, dass sich das bis Ende der nächsten Woche ändert.
26. März 2026
Wachsen Spitzmorcheln nach Frost weiter?
Meine Beobachtungen der letzten Jahre von Spitzmorcheln haben mich zu der Erkenntnis gebracht, dass Morcheln bei einem Wachstumsstopp nicht mehr weiterwachsen. Da ich Anfang März regelmässig einmal in der Woche meine Morchelplätze kontrolliere und so den Fortschritt des Wachstums mitverfolge. Habe ich bemerkt, dass, wenn die Bedingungen für die Morchel nicht optimal sind, sie nicht mehr weiterwächst. So konnte ich kleine Morcheln beobachten, die nach drei Wochen immer noch gleich gross waren, während daneben neue gekommen sind, die aber schon grösser sind. Soll die Spitzmorchel wirklich gross werden, müssen die Wetterbedingungen mindestens 3–5 Tage optimal sein. Wie gesagt, das ist meine persönliche Einschätzung, ohne wissenschaftlichen Beleg.
14. März 2026
Schwere Symptome Morcheln
Dieses Jahr wurde der Text zu möglichen Vergiftungssyndromen nach dem Genuss von Morcheln im Leitfaden für Pilzkontrolleure aktualisiert. Grund für die Anpassung sind schwere Magen‑Darm‑Symptome nach Morchelgenuss. In seltenen Fällen sind derartige Beschwerden auch in der Schweiz aufgetreten, bisher ausschliesslich nach dem Verzehr nicht ausreichend gekochter Morcheln aus dem Handel. Tox Info hat die Informationen auf ihrer Website entsprechend angepasst: Siehe Toxinfo Da es sich nicht um unkontrolliertes Sammelgut handelt, werden keine Notfallpilzexperten zu Rate gezogen; Tox Info Suisse arbeitet direkt mit den Spitälern zusammen. Dennoch ist es wichtig, dass die Pilzkontrollpersonen über die selten auftretenden, schweren Verläufe informiert sind. Der Grund für die akuten, schweren Verläufe ist bislang nicht bekannt. In den betroffenen Ländern (Europa, Nordamerika) wird derzeit nach möglichen Ursachen gesucht.
10. März 2026
Morchel-Erkundungsrunde
Bis auf die zwei, die ich schon letzte Woche fand, konnte ich keine neuen entdecken. Auch sind diese nicht merklich gewachsen, nur eine ist jetzt etwa 3cm gross. Ich sehe zwei Gründe: Erstens zu wenig Feuchtigkeit und zweitens die kalten Nächte. Wie schon mal erwähnt kann das in einer geschützten Lage ganz anders aussehen. Da es ab nächster Woche eher wieder kälter wird, rechne ich erst so ab Ende mit den ersten Morcheln zum Sammeln.
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28. Februar 2026
Erste Suche nach Morcheln!
Obwohl es noch etwas zu früh ist, normalerweise gehe ich erst so ab Mitte März das erste Mal nachschauen. Da aber die Tagestemperaturen sehr hoch waren, wollte ich trotzdem mal sehen, ob sich schon etwas zeigt. Aber leider war noch keine Babymorchel zu sehen, dürfte an den tiefen Temperaturen in der Nacht liegen. Was aber nicht heisst, dass an anderen Plätzen, vor allem in Stadtnähe und geschützter Lage, nicht doch schon was zu finden ist. Auch wenn ich nichts gefunden habe, war es schön, endlich wieder im Wald zu sein. So konnte ich kontrollieren, wie die Plätze aussehen, falls da Waldarbeiten stattfanden.
29. Januar 2026
Rückgang der Speisemorcheln
In den letzten Jahren habe ich in meinem bevorzugten Speisemorchelgebiet immer weniger gefunden. Es gibt mehrere Gründe, warum das so ist, aber gerade heute, als ich auf einer Erkundungstour war, konnte ich sehen, warum das so ist. Immer anfangs des Jahres gehe ich meine Gebiete ab, um zu sehen, was sich verändert hat. So konnte ich heute feststellen, dass in der Zwischenzeit noch mehr Bäume einfach umgefallen sind. Vor allem waren es natürlich Eschen, aber das ist nicht der einzige Grund. Auch nicht, dass es inzwischen mehr Sammler als Morcheln gibt. Der hauptsächliche Grund ist aus meiner Sicht die Veränderung des Bodens, durch das viele alte Holz, welches liegen bleibt und dadurch auch zur Versauerung des Bodens beiträgt.
25. Januar 2026
Die Uhr tickt
Hallo liebe Pilzfreunde Vielleicht geht es euch wie mir, langsam fängt es wieder zu kribbeln an. Die neue Pilzsaison steht vor der Tür, okay, wer Winterpilze sammelt, für den nicht. Ich persönlich finde es immer wieder schön, mal eine Pause zu machen. Umso mehr freue ich mich dann auf die Morchelsaison, welche für mich je nach Wetter im März beginnt. Wobei es auch schon Jahre gab, in denen ich im Februar schon unterwegs war. Die ersten Male sicher noch zum Sammeln, sondern einfach nur schauen, was so kommt. Ich werde euch sicher, sobald ich die ersten Morcheln finde, Bescheid geben.
07. Dezember 2025
Rückblick 2025
Das Pilzjahr 2025 war aus meiner Sicht, eher ein schlechtes Jahr. Aber vor allem sehr widersprüchlich: Es gab Plätze mit gutem Pilzwachstum, aber ich hatte auch Plätze, welche sonst immer hervorragend waren, wo das Wachstum eher spärlich war. Aber auch das plötzliche Saisonende der Röhrlinge am 10. Oktober, weshalb ich einige Kurse absagen musste. Was Steinpilze anbelangt, war vor allem das Wachstum der Sommersteinpilze gross, welche in den letzten Jahren eher wenige zu finden waren. Nun hoffe ich auf ein gutes Pilzjahr 2026.